19
Jun
09

Herzlich Willkommen auf Operativ – Share Yourself!

Mit diesem Eintrag gründe ich nun diesen Blog ohne großartige Planung oder Vorbereitung einfach so ins Blaue hinein. Anlass für diesen Blog war die Veröffentlichung von Opera Unite. Als Opera Fan bin ich natürlich auch an anderen Themen rund um Opera interessiert, ein großer Opera Kenner bin ich jedoch nicht. Im Laufe der nächsten Tage, Wochen, Monate(?) werde ich also hier über meine Erfahrungen über Opera Unite und Opera im allgemeinen Berichten. Ihr seid alle herzlich eingeladen den Inhalt zu konsumieren und zu kommentieren. Feedback, Lob und Kritik nehme ich gern entgegen. Mehr über mich und die Entstehung dieses Blogs findet ihr unter about.

  1. Was ist Opera Unite?
  2. Was denke ich darüber?

Was ist Opera Unite?

Opera Unite reinvents the Web

So wurde Opera Unite von Opera angekündigt. Ein hoher Maßstab den sie sich da setzen. Mit Opera Unite versucht Opera das klassische Client-Server-Model ins Wanken zu bringen indem es dem bisherigen Client ermöglicht gleichzeitig sowohl Client als auch Server zu sein. Kurz gesagt erweitert Opera Unite den Browser Opera 10 (momentan als beta erhältlich) um einen Webserver. Der Browser ist dabei über einen Proxy mit der Adresse http://%5BRechner%5D.%5BBenutzername%5D.operaunite.com zu erreichen.
Startseite Zu sehen bekommt man über diese Adresse eine weniger ansehnliche Startseite, die momentan bis auf den Begrüßungstext noch nicht editierbar ist.

Über Services kann der Server um einige Funktionen erweitert werden, nach der Installation stehen die 6 Funktionen “File Sharing”, “Fridge”, “Media Player”, “Photo Sharing”, “The Lounge” und “Web Server” zur Verfügung. Dadurch kann der Server zum Beispiel durch einen Chatroom oder eine Pinnwand erweitert werden oder Dateien zum Download anbieten.
Weitere Services können entwickelt und über unite.opera.com veröffentlicht werden. Ob es kostenpflichtige Services in der Art des App Stores von Apple geben wird habe ich bisher noch nicht gehört.

Was denke ich darüber?

Ob das nun eine Neuerfindung des Internets ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Zumindest ist es eine sehr erfrischende Idee. Für Cloud Computing Skeptiker könnte das ein kleiner Lichtblick sein, so kann Opera Unite als Ablösung des klassischen Client-Server-Models sozusagen als Gegenbewegung zum Cloud Computing gesehen werden. Jedoch ist trotzdem noch die Registrierung bei My Opera und die Erreichbarkeit über unite.opera.com notwendig, also doch nicht komplett unabhängig.

Momentan lassen sich die Services in 3 Kategorien teilen. Zum einen wären das Services die aus Sozialen Netzwerken bekannt sind, wie der Fridge, mit dem sich Pinnwand Nachrichten erstellen lassen. Dann gibt es Services zum File Sharing, wie „File Sharing“ und „Photo Sharing“ und schließlich die Kategorie der ich am meisten Potential zusage: Instant Messenging. Das größte Problem an einem Server auf dem eigenen Rechner ist die Erreichbarkeit, natürlich muss Opera Unite aktiviert sein, damit man die Services nutzen kann, ähnlich wie ein Instant Messenger. Opera Unite ist auch für weniger technisch versierte leicht zu installieren und zu bedienen, durch weitere Services könnte es somit das bisherige Instant Messenging ersetzen und durch viele interessante Funktionen erweitern.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was für Services in nächster Zeit erstellt werden.

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